| 1. Wenn ich nicht verliere,
kann er nicht gewinnen. (Boris Becker, dt. Tennisspieler)
2. Mütter vergessen gerne, dass die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt
wird.
(Vera Caspar)
3. Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung
gemacht wird.
(J.J. Disenberg)
4. In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung
der anderen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
5. Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen,
die gar nicht da sind.
(Audrey Hepburn, Schauspielerin)
6. Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.
(William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1962)
7. Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten.
(Wieslaw Brudzinzki, pol. Aphoristiker, 1920)
8. In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen; aber was man dort hört,
macht das wett.
(Kin Hubbard)
9. Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion
(also bedecken und
warm halten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie bedecken,
und wenn
Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber.
(Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
10. Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an. (Nelly Sachs)
11. So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen
die anderen. (Sprichwort)
12. Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe
wert, erreicht zu werden.
(Sprichwort)
13. Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört.
(Nehru, ind. Politiker, 1889-1964)
14. Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne
Verluste zu riskieren.
(Christine von Schweden, 1626-1689)
15. Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, dass der Zuhörer wünscht,
er hätte sie gegeben. (Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
16. Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz
zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein! (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller,
1890-1935)
17. Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und
Frauen etwa 30000.
Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, meine 25000 Wörter
schon vergeben habe, während meine Frau mit ihren 30000 noch anfängt.
(Michael Collins)
18. Schöne Tage - nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln,
dass sie gewesen.
(Rabindranath Tagore)
19. Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer
andere glücklich macht, wird glücklich. (Andre Gide)
20. Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar.
(Antoine de Saint-Excupery)
21. Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht genug für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
22. Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat,
aber das Denken anderen überlässt. (Ernst R. Hauschka)
23. Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand. (Heraklit, gr. Philosoph, 540-480
v. Chr.)
24. Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat. (Sinclair
Lewis)
25. Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
26. Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, dass er in Erfüllung
geht.
(Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
27. Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn
er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verlässt. (Hermann Bang)
28. Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet
bleiben.
(Claudia Cardinale)
29. Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung
kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen. (Albert
Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
30. Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte,
war der
Begründer der Zivilisation. (Sigmund Freud, öst. Psychologe u. Psychiater,
1856-1939)
31. Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um
andere größer wird als um die eigene Person.
32. Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche
glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun. (Oscar Wilde, engl.
Schriftsteller, 1854-1900)
33. Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
(Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)
34. Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden
sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
35. Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas. (Amos Bronson
Alcott)
36. Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage
in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen. (Friedrich Dürrenmatt, schweiz.
Schriftsteller 1921-1990)
37. Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg
zur Nullität und
Charakterlosigkeit. (Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
38. Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder
nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer
Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer
Menschlichkeit. (Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
39. Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen
Antworten.
(Francois G. de Levis 1720-1781)
40. Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen
Menschen
gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat.
(William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker 1865 - 1943)
41. Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist
nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben.
(Herbert Achternbusch, Künstler)
42. Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin 1892-1973)
43. Der Erfolg zählt. Die Misserfolge werden gezählt.
(Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)
44. Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich
darüber.
(Charles Dickens, )
45. Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde
zu sein: nicht in aller Munde zu sein. (Oscar Wilde, engl. Schriftst. 1854-1900)
46. Sex is not the answer. Sex is the question. "Yes" is the answer.
47. Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der
man kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
48. Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich. (Groucho Marx)
49. Alkohol ist keine Antwort, aber man vergisst beim Trinken die Frage. (Henry
Mon)
50. Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht
mehr sicher.
(Hermann Kesten)
51. Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher
hat es noch jeder geschafft. (Norman Mailer)
52. Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu
weinen als in der Straßenbahn. (Marcel Reich-Ranicki)
53. Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier
spielt.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)
54. Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schr., 1830-1916)
55. Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu.
Das musste man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung. (Aurel Schmidt)
56. Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
57. Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase.
(Enzio Hauser)
58. Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit Wiederbelebungsmaßnahmen
zu ergreifen.
59. Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen
- in zwei Wochen verlor ich 14 Tage. (Joe E. Lewis)
60. Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,)
61. Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
(Indisches Sprichwort)
62. Alle guten Triebe sind richtig. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
63. Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
64. Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich. (2. Korinther 8,24)
65. Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste,
was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was
sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit
ist besser als eine große Lüge.
(Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)
66. Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, dass ein männliches
Glied unter Kokaineinfluss so hart wird, dass man einen gefrorenen Acker damit
umpflügen kann ... das stimmt! (Walter Moers, Schöner Leben mit dem
Kleinen Arschloch)
67. Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten
geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
68. Nur wer denkt, irrt auch. (Horst Friedrich)
69. Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,)
70. Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.
(Probst Heinrich Gruber, in `Die Zeit`)
71. Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht
hat. (Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)
72. Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt,
um sich daran zu wärmen. (Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)
73. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann
wäre sie heute
noch nicht fertig. (George Bernard Shaw, ir. Dichter, 1856-1950)
74. Wer nichts weiß, muss alles Glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
75. Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran denken,
ob man nicht
wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne.
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
76. Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche
Einstellung zur Sexualität. (Bertrand Russel, engl. Phil., 1872-1970)
77. Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.
(Henry Louis Mencken, Vorurteile)
78. Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn verdrehen
kann.
(Jacques Prevert, fr. Schriftsteller, 1900-1977)
79. Was noch zu leisten ist, das bedenke, was du schon geleistet hast, das vergiss.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
80. Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muss sie zu Hause sein.
(Reinhard May, dt. Sänger, *1942)
81. Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können
schwimmen.
(Heinz Rühmann, dt. Schauspieler u. Regisseur)
82. Unter Diskussionen verstehen Männer die Kunst, den Partner zum Schweigen
zu bringen.
Frauen verstehen darunter die Kunst, den Partner nicht zum Reden kommen zu lassen.
(Fritz Eckhard, öst. Schauspieler und Autor)
83. Man kann auf seinen Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.
(Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
84. Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen,
wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
(Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
85. Jeder will alt werden, aber keiner will es sein. (Martin Held, dt. Schauspieler)
86. Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem
man nachjagt, ist
das Instrument der Knechtschaft. (Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778)
87. Wirtschaftswissenschaft ist die einzige Disziplin, in der jedes Jahr auf
dieselben Fragen andere Antworten richtig sind. (Danny Kaye, am. Filmschauspieler,
geb. 1913)
88. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum
gegen den lieben Gott. (Karl Kraus, öst. Schriftsteller 1874-1936)
89. Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und
gibt es den Reichen in den armen Ländern. (Achmed Mohamed Saleh, Journalist
aus Tansania)
90. Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
(Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
91. Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen,
kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen. (Henry Ford, am. Industrieller,
1885-1945)
92. Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er
mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
93. Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei.
(Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
94. Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht
machen.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
95. Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1910)
96. Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.
(George Bernard Shaw, irisch. Dichter, 1856-1950)
97. Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
(Francois Truffaut, fr. Regisseur, 1932-1985)
98. Wenn man seinem Passbild ähnlich zu sehen beginnt, sollte man schleunigst
Urlaub machen.
(Vico Torriani, schw. Entertainer, geb.1920)
99. Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen,
sondern ihn zu kennen. (Andre` Maurois)
100. Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.
(Tacitus, röm. Schriftsteller, 55-? n.Chr.)
101. Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere
für sich arbeiten zu lassen.
(Immanuel Kant, dt. Phil., 1724-1804)
102. Sicher verdanken einige Millionäre ihren Erfolg ihren Frauen. Aber
die meisten verdanken ihre Frauen den Erfolg. (Danny Kaye, am. Schauspieler,
*1913)
103. Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie zu machen,
wenn keiner zuschaut. (Peter Ustinov, engl. Schauspieler u. Schriftsteller)
104. Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie sich das Leben
leisten könnten, das sie sich leisten. (Danny Kaye, am. Schauspieler, *1913)
105. Eine Erfolgsformel kann ich dir nicht geben; aber ich kann dir sagen, was
zum Misserfolg
führt: Der Versuch, jedem gerecht zu werden. (Herbert Swope)
106. Wenn die Pflicht ruft, gibt es viele Schwerhörige. (Gustav Knuth, dt.
Schausp., 1901-87)
107. Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs
die Zuhörer.
(Wiston Churchill, br. Politiker, 1874-1925)
108. Wenn jemand in einem Betrieb unverzichtbar ist, dann ist dieser Betrieb
falsch organisiert.
(Andreas Hoff)
109. Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.
(Heinrich Nordhoff)
110. Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche
Dinge.
(Arthur Schoppenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
111. Als Bankett bezeichnet man eine Veranstaltung,
bei der man isst, was einem nicht schmeckt, bevor man zu Leuten, die
einen nicht interessieren, über Dinge spricht, von denen man keine
Ahnung hat.
112. Ein Computer ist ein elektronisches Wunderwerk, das in einer zehntausendste
Sekunde die
verwickeltsten Rechen- und Buchungsoperationen ausführt - und dann die Kontoauszüge
mit zehn Tagen Verspätung verschickt.
113. Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz
ohne Moral.
(John Osborne, engl. Dramatiker, *1921)
114. Das Gehirn ist ein Körperorgan, das im Augenblick der Geburt zu arbeiten
beginnt und damit erst aufhört, wenn man aufsteht, um eine Rede zu halten.
115. Ein Jubiläum ist ein Datum, an dem eine Null für eine Null von
mehreren Nullen geehrt wird.
(Peter Ustinov, brit. Schauspieler u. Schriftsteller)
116. Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung.
Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie. (John Wilmot, Earl of Rochester,
engl. Satiriker, 1647-1680)
117. Nicht die Großen werden die kleinen fressen, sondern die Schnellen
die Langsamen.
(Heinz Peter Halek)
118. Was gestern die Formel für den Erfolg war, wird morgen das Rezept für
die Niederlage sein.
(Arnold Glasow)
119. In den Fabriken stellen wir Kosmetikartikel her; über die Ladentheke
verkaufen wir Hoffnung auf Schönheit. (Charles Revson)
120. Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
(Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)
121. Wenn sich ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt
und ihr erzählt, was für ein
großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er Ihr sagt, wie reizend
sie aussieht,
so ist das Werbung. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, weil sie von
anderen gehört habe, er sei ein feiner Kerl, so sind das Public Relations.
(Alwin Münchmeyer)
122. Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)
123. Jedes Mal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage
hinzu.
(Curzio Malaparte, pseud. f. Kurt Erich Suckert, ital. Schriftsteller, 1898-1957)
124. Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen
Dollar irren kann, ohne das es auffällt. (Paul Getty, am. Ölmilliardär,
1892-1976)
125. Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will,
sondern das er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz.
Philosoph,1712-1778)
126. Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug
zu wollen, man muss es auch tun. (Goethe, 1749-1832)
127. Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren.
Nur die Berichterstattung über ihre Taten ist gründlicher geworden.
(William Faulkner, am. Schriftsteller 1897-1962)
128. Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.
(Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916)
129. Lass deine Zunge nicht eine Fahne sein, die im Wind eines jeden Gerüchtes
zu flattern beginnt. (Imhotep, altägypt. Architekt, 2086-2613 v. Chr.)
130. Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
(Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
131. Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich
nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
(Paul Valery, fr. Schriftsteller, 1871-1945)
132. Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen überreden.
(Curt Goetz, dt. Schausp. & Schriftst., 1888-1960)
133. Um Geld verachten zu können, muss man es haben. (Curd Goetz, dt. Schauspieler,
1888-1960)
134. Humor ist die Lust zum Lachen, wenn einem zum Heulen ist.
(Werner Fink, dt. Kabarettist & Schauspieler, 1902-1978)
135. Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich
sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal
so glücklich.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
136. Ist eine frei gewordene Stelle eines/r Schulleiters/in oder die des/r Stellvertreters/in
mit der
Wahrnehmung der Funktion eines/r Abteilungsleiters/in verbunden, wird die Stelle
des/der Schulleiters/in oder die des/der Stellvertreters/in zusammen mit der
des/der Abteilungsleiters/in ausgeschrieben. Mit dem Hinweis, dass der/die Schulleiter/in
bzw. der/die Stellvertreter/in die Aufgaben eines/r Abteilungsleiters/in wahrnimmt.
(aus einem Rundschreiben des Bremer Bildungssenators)
137. Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.
(Albert Einstein, 1879-1955)
138. Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.
(Vittorio de Sica, ital. Regisseur und Schauspieler, 1902-1974)
139. Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht,
das es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund
ist.
(Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963)
140. Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
(Charles de Montesquieu, fr. Schriftsteller, 1689-1755)
141. Wer der Meinung ist, dass für Geld alles
haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für
Geld alles zu tun bereit ist. (Benjamin Franklin, am. Politiker, 1706-1790)
142. Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen.
(Isaac Asimov, amerikanischer Wissenschaftsautor, *1920)
-
143. Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin)
144. Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein, und
doch sind wir
die größten Narren. (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
145. Ein fröhlich Herz macht ein fröhlich Angesicht. (Spr. Salom. 15,13)
146. Hauptsache man ist gesund und die Frau hat Arbeit. (Redensart)
147. Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente
verfügen.
(J.J. Rousseau, schw.-frz. Phil. 1712-1778)
148. Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst. (Goethe, 1749-1832,
Egmont)
149. Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. (Nietzsche, dt. Phil.,
1844-1900)
150. Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
(Heimito von Doderer, öst. Schriftsteller, 1896-1966)
151. Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche
besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage
steht.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965)
152. Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
(Anatole France, 1844-1924, fran. Schriftsteller)
153. Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die
man alleine nie gehabt hätte. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur,
*1935)
154. Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft.
(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I)
155. Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren
im Haus, lügen auch bei
anderer Gelegenheit. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
156. Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein
Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit. (George Bernard Shaw, ir.
Dramatiker, 1856-1950)
157. Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, um besser zielen zu
können.
(Billy Wilder, am. Regisseur & Autor, *1906)
158. Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
159. Verstand & Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und
Humor
erweckt Liebe und Zuneigung. (David Hume)
160. Die Gebührenreform der Telekom ist gar nicht so schlecht, wie sie denken.
Sie ist noch viel schlechter. (Oliver Kalkofe, dt. Kritikerpapst)
161. Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt
alles auf und gibt es verkehrt wieder.
(Curd Götz, dt. Schauspieler, 1888-1970)
162. Manche Frauen gleichen jenen Wesen, die jeder kosten will, keiner aber täglich
auf dem Tisch haben möchte. (Sophie de Arnauld)
163. Sex will einen Körper, Liebe einen Menschen. (Jörg Schröder)
164. Der Ehehafen ist wie alle anderen Häfen. Je länger die Schiffe
in ihnen liegen, um so
größer ist die Gefahr, dass sie rosten. (George Bernard Shaw, ir.
Dramatiker, 1856-1950)
165. Frauen sind erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind
erstaunt, woran Frauen sich erinnern. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller 1897-1975)
166. Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben. Und damit haben
sie es weitergebracht als alle anderen. (Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller,
1908-1968)
167. Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genauso wenig
um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schr. u. Physiker, 1742-1799)
168. Kein Mensch ist so schlecht wie sein Ruf. Und keiner so gut wie sein Nachruf.
169. Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muss die Zukunft
Angst vor
den Menschen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
170. Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen;
sie hört auf zu
leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten.
(Francois Duc de la Rochefoucauld, fr. Schr., 1613-1680)
171. Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle
nie. (Peter Tille, dt. Schriftsteller, *1838)
172. Im Alter bereut man vor allen die Sünden, die man nicht begangen hat.
(William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1877-1905)
173. Wenn Du das Trinken aufgeben willst, sehe Dir mit nüchternen Augen
einen Betrunkenen an. (chin. Sprichwort)
174. Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller
fahren als ihr Fahrer denken kann. (Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
175. Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
(Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)
176. In Sachen Umweltschutz sind die meisten Regierungen kriminelle Vereinigungen.
(Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
177. Wenn's um Geld geht, gibt's nur ein Schlagwort: `Mehr!`
(Andre` Kostolany)
178. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.
(Franz Kafka, öst. Schriftsteller, 1883-1924)
179. Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums
der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: `Was will eine Frau?`
(Sigmund Freud, öster. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939)
180. Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker. (Ralph Bülow)
181. Zensur - Zutreffendes bitte streichen. (Hans-Hermann
Kersten)
182. Wer von seinem Tag nicht 2 drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
183. Wer nicht raucht und auch nichts trinkt, der ist schon auf andere Art den
Teufel verfallen.
(span. Sprichwort)
184. Kleider machen Leute - aber sie machen nicht den Menschen. (Othmar Cappelmann)
185. Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können
das schönste.
(Hans Krailslaimer)
186. Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit
nicht begreifen.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
187. Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner. (Gerhard Uhlenbruck,
dt. Immunbiologe, *1929)
188. Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.
(George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
189. Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
190. Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man
auf Grund schlechter
Führung begnadigt werden kann. (Alfred Hitchcock, engl. Regisseur, 1899-1980)
191. Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht
umbringt, macht mich härter.
(Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
192. Stets werde ich mir selbst ein fremder sein. (Camus, Der Mythos von Sisyphos)
193. Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschieds nehmen geht. Ein Lebewohl ist
notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken,
sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiss, die Freunde sind. (Richard Bach)
194. Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer
ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine
andere Sache.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
195. Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören
nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. (Keilschrifttext aus
Ur um 2000 v. Chr.)
196. Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
197. Je mehr man sich mit der lateinischen Sprache befasst, desto klarer wird
es einem, warum das
Römische Reich untergegangen ist. (Edward Stanley)
198. Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon
hundert Mal geschafft. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
199. Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt,
meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen
Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität. (Albert
Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
200. Die Gemeinschaft darf keine Maske sein, unter der, der eine lächelt
und der andere weint.
(Georges Pompidou, franz. Politiker, 1911-1974)
201. Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen
liest, fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken
begraben liegen. (Peter Sellers, engl. Schauspieler, 1925-1980)
202. Wer interessieren will, muss provozieren. (Salvatore Dali, spanischer Maler,
1907-1989)
203. Viele Leute kaufen mit Geld, das sie nicht haben. Dinge, die sie nicht brauchen,
um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können. (Sprichwort)
204. Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.
(Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
205. Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen. (Primo Leri)
206. Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er. (George
Bernard Shaw, 1856-1950)
207. Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
208. Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird
er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch.
(Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
209. Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergisst, wo man sie gehört
oder gelesen hat. (Moritz Heimann, dt. Schriftsteller, 1868-1925)
210. Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche
gezogen werden können.
(Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
211. Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muss sich der
liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf. (Thomas Niederreuther,
Aphorismen)
212. Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn
man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee, chin. Kampfsportler
u. Philosoph, 1940-1973)
213. Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
214. Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher,
die der Welt ihre eigene Schande zeigen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller,
1854-1900)
215. Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher
wird es, dass er einmal ein Mädchen vom Lande heiratet. (George Bernard
Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
216. Eine Frau, die ihr `Nein` begründet, hat es bereits halb zurückgenommen.
(Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
217. Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten
Frauen lachen
gerne, bevor sie anfangen zu küssen. (Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
218. Das größte übel, das wir unseren Mitmenschen antun können,
ist nicht, sie zu hassen,
sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
219. Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir
lieber dankbar sein,
dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist,
*1927)
220. Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz, dt. Schauspieler 1888-1960)
221. Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren
hast, existierst du wohl noch,
aber du hast aufgehört zu leben. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
222. Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn
es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen. (Karl Heinrich Waggerl, öster.
Erzähler 1897-1973)
223. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung
hat.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
224. Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.
(Nietsche (1844-1900))
225. An Rheumatismus und an wahrer Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen
wird.
(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1919)
226. Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange
andere Menschen sich welche machen. (Karl Kraus, öst. Schriftsteller 1874-1936)
227. Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten
tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu
begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt. (George Bernard Shaw,
ir. Dramatiker, 1856-1950)
228. Liest man die Grabinschriften, dann liegt unser Heil nur in Wiederbelebung
der Toten und Beerdigung der Lebenden. (Paul Eldridge)
229. Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
(Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)
230. Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls
sie das gleiche denken wie wir. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
231. Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für
sich behalten kann. (Jacques Teti)
232. Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
(John Donne)
233. Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache, weil die Väter
nie zu Wort kommen.
234. Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen.
bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines
Freundes zu freuen.
(Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
235. No Body is perfect. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Immunbiologe)
236. Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint
und der ihn
sofort zurück haben will, wenn es zu regnen beginnt.
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
237. Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger
wird man. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
238. Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie
ertragen kann.
(Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
239. Das Lächeln ist ein Licht, das sich im Fenster eines Gesichtes zeigt,
und anzeigt, dass das Herz daheim ist.
240. Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
(Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
241. Hineinspringen und wie ein Maulwurf darin herumwühlen...
(Dagobert Duck)
242. Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.
(Filippo Pananti, ital. Dichter, 1766-1837)
243. Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, dass er zuhört.
(Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
244. Vitamine: kleine, bekömmliche Tiere, die am Salat entlangklettern.
(Kindermund)
245. Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten
und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen
Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott. (Erich Kästner,
dt. Schriftsteller, 1899-1974)
246. Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wussten
es nur nicht so genau. (Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
247. Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der
Zukunft.
(John Knittel, schw. Schriftsteller, 1891-1970)
248. Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Chr. Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
249. Pervers: was dem anderen missfällt. (Frank Thieß, dt. Dramatiker
u. Essayist, 1890-1977)
250. Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill, br. Staatsmann, 1874-1965)
251. Zank ist Rauch der Liebe. (Ludwig Börne,
dt. Schriftsteller, 1786-1837)
252. Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres
eigenen Geistes.
(Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst., 1830-1916)
253. Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
(Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
254. Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen. Sie
wieder loszuwerden. (Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
255. Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern
im Ertragen einer Niederlage. (David Lloyd George, Earl of Dwyfor, engl. Staatsmann,
1863-1945)
256. Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied
hat die menschliche Meinung gemacht. (Setus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd.
n. Chr.)
257. Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber
keine Bildung den
natürlichen Verstand. (Arthur Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
258. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über
ihren Horizont geht.
(Francois Duc de La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
259. Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken
einzugehen,
dann taugen entweder seine Überzeugungen oder er selbst nichts.
(Ezra Pand, am. Schriftsteller, 1885 - 1972)
260. Wer zugibt, dass er feige ist, hat Mut. (Fernandel, fr. Schauspieler, 1903-1971)
261. Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne
Interesse.
(Thomas Browne, engl. Phil. 1605 - 1682)
262. Ein Optimist ist in der Regel der Zeitgenosse, der am ungenügendsten
informiert ist.
(John Priestley, engl. Schriftst. 1894 - 1984)
263. Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden:
Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.
(Ralph Waldo Emerin, am. Phil. 1803-1882)
264. Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit
einem einzigen Wort sagen könnte. (Saint-John Perse, fr. Lyriker u. Diplomat,
1887 -1975)
265. Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich.
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
266. Man empfindet es oft als ungerecht, dass Menschen, die Stroh im Kopf haben,
auch noch Geld wie Heu besitzen. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Immunbiologe)
267. Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben
Horizont.
(Konrad Adenauer, dt. Bundeskanzler 1876-1967)
268. Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten.
(Jean Moliere, fr. Dichter, 1622-1673)
269. Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung
ist sehr teuer.
(Francois Mauriac, fr. Schriftst., 1885-1970)
270. Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.
(John Galsworthy, engl. Erzähler, 1867-1933)
271. Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist
bauen will, braucht man einen Computer.
(Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.)
272. Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung
300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über
den Import von
Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
273. Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen
kann.
(Jean-Paul Getty, br. 51facher Milliardär, 1892-1976)
274. Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann
ist überzeugt,
dass er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
275. Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein.
Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und
die Muppets längst im Senat.
(Orson Welles, am. Schauspieler, Regisseur & Schriftsteller, 1915-85)
276. Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.
(Giordano Bruno, ital. Philosoph, 1548-1600)
277. Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch
für das,
was man nicht tut. (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
278. Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
279. Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes,
wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist
unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. (Aristoteles,
gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)
280. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung
der reinen Wahrheit.
(Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924)
281. Moralische Entrüstung besteht in den meisten
Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus
Hemmung und 50 Prozent Neid.
282. Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen, es wäre
die Hölle auf Erden!
(George Bernard Shaw, ir. Dichter, 1856-1950)
283. Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die
Stimme eines Experten sein, der sagt: `Das ist technisch unmöglich!`
(Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, *1921)
284. Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, - solange sie tun, was
ich ihnen sage.
(Magaret Thatcher, brit. Politikerin)
285. Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet
die Autorität.
Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren
ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
286. Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher
Gewalt daherfahren. (Leonardo da Vinci, 1452-1519)
287. Ein Kompromiss, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder
meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard, dt.
Politiker, 1897-1977)
288. Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.
(Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
289. Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind
die Chancen recht groß, dass du es falsch machst. (Charles Kettering, am.
Ing., 1876-1958)
290. Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden
müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt
und kontrolliert werden.
Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden,
wenn der Staat nicht
bankrott gehen will. (Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. - 43 v.Chr.)
291. Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte,
würden diese vorausgesagt haben,
dass man infolge der Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist ersticken
würde. (John C. Edwards, brit. Zukunftsforscher)
292. Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muss man ein
Philosoph sein.
Für einen Mathematiker ist es zu schwierig. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker,
1879-1955)
293. Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauteren Wettbewerb: Sie arbeiten
während der Arbeitszeit. (Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)
294. Die Frage ist so gut, das ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.
295. Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich
die Ursache der Wirkung. (Robert Koch, dt. Bakteriologe 1843-1910)
296. Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber Unordnung ist die Wonne der Phantasie.
(Paul Claudel, fr. Diplomat, 1868-1955)
297. Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
298. Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern
von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
299. Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah.
(Fernandel, fr. Schauspieler, 1903-1971)
300. Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen. (Isaac Asimov, am. Wissenschaftsautor)
301. Mit leerem Kopf nickt es sich leichter. (Zarko
Petan, slowenischer Aphoristiker)
302. Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit
der Bewunderer zusammen.
(Heiner Geissler, dt. Politiker)
303. Was es alles gibt, das ich nicht brauche! (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322
v.Chr.)
304. Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.
(Walt Whitman Rostow, am. Wirtschaftswissenschaftler)
305. Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen
nicht
mehr vor den Aktionären verstecken kann. (Carl Fürstenberg)
306. Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel ärger
erspart bleiben. (Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.)
307. Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott
allein sich darum kümmert.
(Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
308. Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man
zurück.
(Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v.Chr.)
309. Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.
(Duke Ellington, am. Jazz-Musiker, 1899-1974)
310. Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner, 1832-1908)
311. Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste
im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt. (Oscar Wilde,
engl. Schriftsteller, 1854-1900)
312. Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass
es verborgen bleibt;
wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird. (Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor,
1862-1939)
313. Ich arbeite nach dem Prinzip, dass man niemals etwas selbst tun soll, was
ein anderer für einen erledigen kann. (David Rockefeller, am. Bankier, 1839-1937)
314. Gedanken springen wie Flöhe von einem zum anderen, aber sie beißen
nicht jeden.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
315. Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie
angehört,
die tot mehr wert ist als lebendig. (Neill Lawson, am. Jurist, 1820-1890)
316. Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben,
würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.
(William Somerset Maugham, engl. Schriftst., 1874-1965)
317. Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn
wir daraus vertrieben wurden. (Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)
318. Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die
Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftst.,1830-1916)
319. Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts
seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.
(Epikur von Samos, gr. Philosoph, 341-271 v.Chr.)
320. Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut
sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. (Marcus Tullius Cicero,
röm. Politiker, 196-43 v.Chr.)
321. Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob
ist man machtlos.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychiater, 1856-1939)
322. Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund,
warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.
(George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
323. Jede Dummheit findet einen, der sie macht.
(Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
324. Eine Betriebsanalyse ist eine kostspielige Methode, durch betriebsfremde
Fachleute das ermitteln zu lassen, was man im Betrieb seit 20 Jahren weiß.
(Michael Schiff, dt. Schriftsteller, 1925-)
325. Die Einkommensteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.
(William Rogers, am. Humorist, 1879-1935)
326. Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider.
Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen
immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch
heute noch.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
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